Ich bin doch nicht blöd!

Ich bin doch nicht blöd!

 

 

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Ich bin doch nicht blöd!

 

Gattung: Hardcover
Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Seitenzahl: 167 Seiten
Preis: 6,60 €
Verlag: Bei der Autorin erhältlich

 

 

Beschreibung

 

Kennst du das Gefühl: Du möchtest, dass dich andere anerkennen und mögen? Du willst super sein, in der Schule, beim Sport oder in der Clique? Ja? Dann werden dir diese vier Sehn-Sucht-Geschichten eine Menge erzählen: Da ist Lukas, das rauchende Wasserball-Ass. Rike, das Mädchen mit der schönen Stimme, die schubladenweise Süßigkeiten in sich hinein stopft. Max vermisst seinen Hund und zappt durch die Fernsehprogramme. Und Sophie kann es nicht fassen: Ihre große Schwester schluckt auf einer Party eine bunte Pille und wird beim Tanzen bewusstlos.

 

“Sucht hat in ihrem Ursprung sehr viel mit dem unerfüllten Wunsch von Kindern und  Jugendlichen nach Fülle von Liebe, Freundschaft und Geborgenheit, mit der “Sehnsucht” nach Sicherheit, Vertrauen und Zugehörigkeit zu tun. Eindrucksvoll erzählt Iris Lemanczyk, warum es nicht immer eine Lust ist, Kind zu sein, und warum in dieser Welt nach Ersatz gesucht wird, wenn berechtigte Wünsche und individuelle Bedürfnisse unerfüllbar erscheinen. (…) Dies alles beschreibt die Autorin in einfühlsamen und – trotz des ernsten Themas – sehr unterhaltsamen Geschichten.” (Dr. Thomas Seifert, Referent der baden-württembergischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren)

 

Beim Schreiben von “Ich bin doch nicht blöd!” hat Iris Lemanczyk zwei, drei Kilo zugenommen. Kein Wunder, denn als sie die Geschichte “Der Griff in die Schublade” schrieb, lagen die Gummibärchen immer neben dem Computer. Dazu kam mindestens noch eine Tafel Schokolade am Tag. Zum Glück ist die Geschichte nur knapp 40 Seiten lang und es hat nicht allzu lange gedauert, bis sie geschrieben war…

 

 

Leseprobe

 

Wenn Siege verrauchen

 

Jetzt kapiert Lukas: Er hat ein Tor geschossen. Weil sein Gegenspieler gemerkt hat, dass er Lukas nicht mehr einholen kann, hat er ihn kurzerhand gefoult – zu spät, denn Lukas hatte den Ball schon geworfen. Es steht 1:0!

 

Alle schwimmen auf Lukas zu und freuen sich, doch ihm geht es nicht gut. Er fühlt sich schwindlig und japst nach Luft. Kreidebleich schwimmt er an den Beckenrand. “Hey, was ist los?”, ruft Platte entsetzt und wechselt Lukas sofort aus. “Mir ist schlecht”, sagt Lukas nur. Dann rennt er zur Toilette und übergibt sich. So was hatte ich noch nie, übelegt er. Auf einmal ist er sicher: Seine elende Verfassu  ng kommt vom Rauchen. Langsam geht er zu Platte zurück. “Geht es wieder?”, will der wissen. “Mensch, Junge, das kommt von deiner blöden Qualmerei.

 

“Platte weiß es also! Lukas wollte es immer vor ihm verbergen, schließlich kennt er Plattes Meinung: Sport und Rauchen, das passt nicht zusammen!

 

 

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